Freitag, 22. Januar 2016

負心漢or癡女的德文文章

圖片源自互聯網
德文文章今天
敘述了一個Lied
死亡腦細胞上升ing

不過很開心
終於結束了一本
從德國買回來的書了!!!
終於



Ein Lied und seine Quellen

Guten Abend meine Damen und Herren! Heute wollen wir uns mit einer Sage aus der Gegend des Mittelrheins beschäftigen. Den meisten von Ihnen ist sie bekannt aus dem Gedicht das der deutsche Dichter Heinrich Heine geschrieben hat, und das zu einem berühmten Volkslied wurde.

Doch auf welche Sage geht das Gedicht zurück?

Hier erkennen wir zwei Hauptquellen, die ich Ihnen kurz skizzieren möchte.

In der ersten Geschichte war Loreley ein junges schönes Mädchen, die Tochter eines Ritters, der seine Burg auf dem Felsen am Rhein hatte, der heute Loreley-Felsen heißt. 

Ein junger Mann wollte sie heiraten. Sie verliebt sich in ihn und der Vater gab sein Jaworte. Der Tag der Hochzeit kam näher, und der junge Mann fuhr mit einem Schiff den Rhein hinauf, um seine Burg für seine zukünftige Frau vorbereiten zu lassen. 

Am Tag der Hochzeit stand Loreley wartend auf dem Felsen, wann denn das Schiff ihres Liebsten endlich käme. Doch auf keinem der Schiffe, die den Rhein hinunterfuhren, war ihre Bräutigam, da dieser inzwischen ein noch schöneres Mädchen gefunden hatte. 

Nachts sah sie ein allerletztes Schiff auf dem Rhein, doch es war nur ein alter Fischer. Da riss Loreley weinend den Braukranz aus dem Haar, warf ihn in den Rhein und stürzte sich hinterher. 

Ihr alter Vater starb vor Kummer, ein Blitz zerstörte die Burg und Loreley geht seit damals auf dem Felsen als Geist um. Ihr wunderbar Gesang bringt die Männer um ihren Verstand und lässt ihre Schiffe untergehen. So rächt sich Loreley an den treulosen Männer.

Ich kann nichts dafür. Das erzählt uns die Sage!

Kommen wir zu zweiten Quelle des Volkslieds.

Demnach ist der Loreley eine Undine, eine Wasserfrau, die mit den ihren in den Wassern des Rhein lebt. Undinen sind launisch - aber nicht böse -, leichtsinnig und verspielt. 

So was es damals geschehen,dass der einzige Sohn eines edlen Rheingrafen auf seinem Schiff sich dem Loreley-Felsen näherte und dort einen wunderbaren Gesang hörte. Er befahl seinen Schiffern immer näher zum Felsen hinzufahren. Sie warnten ihn, aber er wollte nicht hören. Schließlich sprang er ans Ufer, aber auf dem nassen Felsen rutschte er aus, stürzte ins Wasser und ging unter. 

Die Schiffer brachten dem Vater die Nachricht vom Tod seines Sohnes,  und der wurde so wütend, dass er befahl, die singende Frau tot oder lebendig gefangen zu nehmen. 

Seinen Männern gelang es tatsächlich, Loreley auf ihrem Felsen zu überraschen. Sie saß da, goldgeschmückt, kämmte ihr langes goldenes Haar und sang wunderbar.

Plötzlich wurde sie umstellt von den Männern des Rheingrafen, doch sie erschrak nicht, sondern lächelte und fragte: was wollt ihr? Der Anführer antwortete: Wir werden dich fangen und dem Rheingrafen bringen. Du hast seinen Sohn getötet. 

Loreley lachte laut, ging zum Rande des Felsen und rief nach ihrem Vater, dem Rhein, er solle seinen Pferde schicken und sie holen. 

Unten im Fluss erhoben sich zwei riesige weiße Wellen bis hoch zur Loreley. Sie setzte sich auf ihren Rücken und die Wellen trugen sie hinunter zum Rhein. 

Als die Männer ihrem Grafen die Nachrichten bringen wollten, dass Loreley keine gewöhnliche Frau, sondern eine Undine sei, fangen sie dort frisch und gesund den jungen Rheingrafen. Er war nicht gestorben. Loreley hatte ihn nur drei Tage auf dem Grunde des Rheins liegen lassen, um seine heiße Liebe ein wenig abzukühlen. 

Dies sind die bleiben Hauptlinien dieser Sage, die es in vielen verschiedenen Variationen gibt. Dort immer ist Loreley einmal die enttäuschte Liebende, die sich das Leben nimmt, und einmal die Undine, die mit den Herzen der Männer spielt. 

Sicher ist nur eines: Der Teil des Mittelrheins um den Felsen ist einer der gefährlichsten des ganzen Rheins, weil er so tief und so eng ist. Bis heute werden hier die Schiffe durch die Lichtsignale gewarnt.


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